Zacharias Heyes Der kleine Mönch räumt auf

Wohl kaum ein Sachbuchverlag kommt um das Thema Aufräumratgeber herum. Wahrscheinlich besitzen wir alle zu viel unnützen Krimskrams, den wir horten, als wären wir noch im Krieg und müssten damit auf dem Schwarzmarkt handeln oder ihn zumindest an unsere Nachkommen weitergeben. Was  schlägt Pater Zacharias vor, um Ordnung in unser Leben zu bringen? Zuerst einmal ist der kleine Mönch erschrocken, vom Bibelwort: „Herr, du bist es, der die Ordnung gegründet hat.“ Und noch mehr erschrickt er, als er feststellt, dass er Gottes Liebe als faule Ausrede versteht, weil er sich sagt: Der Vater im Himmel liebe ihn so wie er sei, es sei ihm egal, ob er aufräume… Der Pater des Klosters unterstützt den kleinen Mönch, indem er ihm verdeutlicht, dass nur dem, dessen Hände leer seien, gegeben werden könne. Und so macht sich der kleine Mönch erst mal einen Plan: Was er wann schaffen könne und schaffen will, um wieder Überblick über sein Leben zu gewinnen.

Pater Zacharias steuert weniger kluge Ratschläge für das konkrete Aufräumen bei, sondern berichtet vielmehr von den Benediktinischen Traditionen. Die Benediktiner sind ein Orden, der seine Klöster und Kirchen ohnehin auf das wesentlichste beschränkt. Der Jakobsweg, auf den auch Pater Zacharias ging, ist ein zusätzlicher Anreiz sich auf Wesentliches zu besinnen. So erzählt Pater Zacharias manche Episode von diesem Weg und vermittelt mit Augenzwinkern und Schmunzeln die Rechte Lust zum Aufräumen im Leben. Die Illustrationen stammen von Elli Bruder.

Das Buch „Der kleine Mönch räumt auf“ (ISBN 978-3-7365-0400-4) ist im Vier-Türme-Verlag für 12,- Euro erschienen.

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