Paul Biegel: Ich will so gerne anders sein


„Anders will ich werden, ganz anders.“ Das ist das Ziel des kleinen Jungen Robert, der in einem kleinen holländischen Dorf lebt. Und weil er das immer wieder sagt, nennen ihn alle Leute nur noch „Anders“. Anders will sich deshalb auf den Weg zum Großen Zauberer aufmachen, der ihn verzaubern soll. Dafür muss er das Einmaleins mit der Sieben aufsagen können. Doch das fällt ihm äußerst schwer. Sein Weg beginnt mit einer Bekanntschaft am Fenster seines Kinderzimmers. Die Bekanntschaft heißt Federchen und begleitet Anders auf seinem Weg zum Großen Zauberer und hilft ihm beim Lernen des Einmaleins mit der Sieben. Auf seinem Weg muss Anders bei den roten Ameisen die schwarzen Ameisen besiegen, muss Schnecken eine Brücke bauen und viele weitere Abenteuer bestehen. Auf diesem turbulenten Weg lernt Anders fast wie nebenbei das Einmaleins mit der Sieben und kann es am Ende fehlerfrei aufsagen.
Anders muss auf seinem Weg zum Großen Zauberer Entscheidungen treffen und immer er selbst sein. Er erkennt, dass er gar nicht so anders sein oder werden muss: Selbstbewusst und mit etwas Erfahrung und Kreativität kann er viele Aufgaben selbst oder mit der Hilfe anderer lösen.
Das 1967 in Holland erschienene Kinderbuch „Ich will so gerne anders sein“ ist eines von Paul Biegels ersten Werken. Im Jahre 2014 ist es nun in deutscher Sprache vom Verlag Urachhaus auf den deutschen Markt gebracht worden. „Ich will so gerne anders sein“ ist ein Buch, das zur Selbstfindung und Reflektion des eigenen Könnens ermutigt.
Die Geschichte von Anders wird flankiert von den einfühlsamen wie lustigen Zeichnungen der Kinderbuch-Illustratorin Linde Faas.

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