Sam Usher: Wild wie eine Katze

Eine Familie, die Katzen liebt, weiß wovon in diesem Buch die Rede ist. Von launischen Mitgeschöpfen, denen man nichts recht machen kann. Opa und Enkel bekommen für einen Tag die Aufgabe, auf die Katze aufzupassen. Und sie nehmen sich dafür einiges vor: sie wollen mit ihr spielen, schmusen und sie füttern. Aber schon bald stellt der Enkel enttäuscht fest, dass sie nichts von allem mag. Vor allem mag sie wohl ihn nicht. Und dann passiert auch noch das, was nie hätte passieren dürfen. Die Katze entkommt durch ein offenes Fenster und für Enkel und Opa beginnt ein Abenteuer.
Sam Usher erzählt eine liebevolle Opa-Enkel-Katzen Geschichte in wenigen Worten und großartigen bewegten Bildern. Er offeriert verschiedene Szenen im Haus des Großvaters, dass bis zum Eintreffen der Katze sehr geordnet wirkt. Als die beiden der Katze aber nach draußen folgen, bricht die Natur über sie herein. Doch sie finden die Katze wieder und dann geht die Party erst richtig los.
Die Geschichte lehrt nicht nur so einiges über Katzenhaltung, sondern vermittelt vor allem unaufdringlich eine Lektion in Toleranz. Nur wer die eigenen Klischees ablegt, und Verantwortung für ein anderes Wesen übernimmt, der wird auch mit ihm Freundschaft schließen.
„Wild wie eine Katze“ (ISBN: 978-3-219-11957-2) ist im Annette Betz Verlag erschienen und kostet 14,95 Euro.

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