Ole Könnecke: Dulcinea im Zauberwald

Ole Könnecke ist inzwischen vor allem durch seine Anton-Geschichten Groß und Klein bestens bekannt. Bei Hanser ist außerdem sein preisgekröntes Buch „Wie ich Papa die Angst vor Fremden nahm“ (2003) erschienen. Mit „Desperado“ landete er ebenfalls einen Hit im Kinderbuchranking. Diesen baut er jetzt aus, denn er wechselt direkt in Genre Märchen. Sein Titel „Dulcinea im Zauberwald“ weckt natürlich Erwartungen, denen Könnicke mit mildem Humor nachkommt. Und was kommt in einem richtigen Märchen vor? Natürlich eine böse Hexe und ein supermutiges Mädchen. Die Hexe verzaubert nämlich den Vater von Dulcinea in einen Baum. Dulcinea macht sich auf, um ihn zu retten. Es gelingt ihr, in die Hexenburg einzudringen und mit einer List, die der Hexe schmeichelt, das Zauberbuch zu holen. Wie müssen alle Fans von Ole Könnicke selber lesen.

Wie immer sind die Figuren von Ole Könnicke sehr liebenswert gemalt. Das rundliche des Vaters steht im Gegensatz zur hochaufgeschossenen Hexe. Der kleinen Dulcinea folgt eine kleine Ente, die vielleicht an die Ente aus Hansel und Gretel erinnern soll auf Schritt und Tritt.

„Dulcinea im Zauberwald“ (ISBN: 978-3-446-26951-4) ist für 16,00 Euro im Handel erhältlich.

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