Kaatje Vermeire: Im Garten von Monet

Vor fast 100 Jahren starb der Maler Claude Monet, der weit über tausend impressionistische Gemälde zurück ließ, die vor allem die Natur mit ihrem Licht, Wasser, Blumen und Frauen feierten.

Jetzt eignet sich eine junge Künstlerin, Kaatje Vermeire, sein Werk in bester Weise an, um es Kindern zu erschließen. Sie verschmilzt förmlich mit seinen Gemälden, ohne sie zu kopieren. Sie schlägt eine Brücke zum Maler, auf die Kinder von fünf Jahren an gehen können. Sie werden dabei durch sehr poetische Worte der Malerin geführt. Darin zeigt sie klar die wesentlichsten Stationen seines Lebens, dazu gehören das akademische Zeichnen in der Schule, seine erste Frau Camille sowie seine zweite Frau Alice und ihre Kindern und nicht zuletzt seinen Garten in Giverny mit dem Seesrosenteich. Aber: „Nun habe ich noch einen Garten. Aber das Licht meiner Augen wird schwächer…Ich sehe Flecken, Formen, Farben und Flächen. Es sind die echten Bäume, die echten Blumen, das echte Wasser.“

Kaatje Vermeire wurde 1981 geboren und studierte Grafikdesign und Werbung an der Königlichten Akademie der Schönen Künste in Gent. Bereits während des Studiums illustrierte sie leidenschaftlich Bücher und wechselte ins Fach Grafik. Ihre Bücher wurden mittlerweile in zahlreiche Sprachen übersetzt und mit wertvollen Preise geehrt. Kaatje Vermeires „Im Garten von Monet“ wurde 2021 berechtigt für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert.

Die 2. Auflage ihres Buches (ISBN: 978-3-7725-2925-2) ist 2021 im Verlag Freies Geistesleben für 18,- Euro erschienen.

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