meta bene: Hirne waschen und ab ins Bett!

Robin Thiesmeyer zeichnet unter dem Pseudonym meta bene seit 2013 minimalistische Tusche-Miniaturen. Er veröffentlichte seine ersten Zeichnungen auf Twitter, später kamen Facebook und Instagram hinzu. 2016 erschien das erste Buch und die Zeichnungen erhielten weitere Öffentlichkeit durch eigene Kolumnen in der ZEIT online. Vielen Cartoons merkt man sein Studium der Philosophie und politischen Wissenschaften an. Z.B. wenn einer seiner Pinguine fragt: „Mama, wo kommt der viele Kapitalismus her?“ Und die Mutter antwortet: „Den haben wir uns verdient.“ Neben den sozialkritischen und philosophischen Cartoons ist das Spiel mit der Sprache wie im Titel dieses Bandes ebenso meta benes Kennzeichen: „Was der Hirsch nicht gern verrät: Er röhrt nicht ohne Röhrgerät.“ Sein Universum – das übrigens nuschelt – ist bevölkert von skeptischen Antilopen, deprimierten Pinguinen und zynischen Schaben. Ein Buch aus dem Lappan Verlag für 14,00 Euro.

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