Maja Storch, Gerhard Roth: Das schlechte Gewissen – Quälgeist oder Ressource?

Maja Storch schildert drei Praxisbeispiele: Ihre Tätigkeit als Kirchenorganistin während der Coronazeit, Josefs Herzinfarkt und sein Weg zum Nichtraucher und den Familienkonflikt von Gabi. Ihnen allen ist gemeinsam, dass sie schlechtes Gewissen auslösen. Aber es handelt sich um grundlegend verschiedene Konflikte dahinter, weshalb sie auch verschiedene Lösungen brauchen. Der Neurobiologe Gerhard Roth erläutert die diesen Konflikten zugrundeliegenden Vorgänge in der Entwicklung des limbischen Systems. Sie sind äußerst komplex und schwer zu durchschauen. Er öffnet dafür verschiedene Ordnungssysteme und Teilebenen. Nach diesem theoretischen Exkurs wirkt die Lösungsfindung durch Maja Storch leicht und logisch. Die beiden Autoren haben ihr Büchlein auf 130 Seiten zusammengefasst, die teilweise noch illustriert sind. Vielleicht eine Lektüre, die all jene brauchen, die allzu sehr unter Gewissensbissen leiden. „Das schlechte Gewissen – Quälgeist oder Ressource“ (ISBN: 978-3–456-86134-0) ist im Verlag hogrefe für 19,95 Euro als Softcover erschienen.

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