James R. Doty: Das Alphabet des Herzens

Die Einleitung zieht den Leser sofort in den Bann. Der Erzähler lässt uns an einer der schwierigsten Operationen teilhaben, die Chirurgen ausführen können: an der Gehirnoperation eines kleinen Jungen. Daran schließt sich seine eigene Geschichte an, die erzählt, wie er es überhaupt so weit bringen konnte: einen hochkomplexen Beruf zu erwerben und sich jeden Tag dessen Herausforderungen zu stellen. Denn dass der Junge, der sich Jim nennt so weit kommt, ist ungewöhnlich. Seine Kindheit ist eher armselig, seine Eltern streiten. Doch er hat das Glück, in einem Zauberladen der wunderbaren Ruth zu begegnen, die sich seiner annimmt. Er erhofft sich, billige Zaubertricks von ihr zu erlernen, doch sie weist ihn in die Künste ein, sein Selbst zu entdecken und zu beherrschen. Dadurch wächst er über sich hinaus bis er vergisst, sein Herz für andere zu öffnen.

James R. Doty, der mit dem Dalai Lama befreundet ist, hat eine Mischung aus Roman und Sachbuch geschrieben. Zwischen seine erzählenden Kapitel sind sachliche Erläuterungen eingeschoben, die sich auf Atemübungen, Meditation und Zielsetzungen u.a. beziehen.

„Das Alphabet des Herzens – Die wahre Geschichte über einen, der sein Herz verlor und sich selbst fand“ ist bei Knaur.Leben als Taschenbuch für 9,99 Euro erschienen.

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