Daniela Chirici: Eine Kindheit mit ADHS

2011 strahlte der SRF-DOk-Film den Bericht: „Hyperaktive Kinder – Modeerscheinung oder Warnsignal?“ mit Kilian Chirici aus. Kilian berührte Verna Schnek-Leu, die ehemalige Redakteurin der elpost-Hefte,  so stark, dass sie die Mutter ansprach und ihr regelmäßige Berichte über Kilian vorschlug. Unter der Rubrik „Neues von Kilian“ berichtete sie etwa 3-mal im Jahr mit Fotos von Fortschritten aber auch Rückschritten, die das Leben mit einem ADHS-gestörten Kind mit sich bringt.  Bei den Rückschritten sind vor allem die Auseinandersetzungen mit den Behörden zu nennen oder Zumutungen wenig aufgeklärter Mitmenschen. Fortschritte sind in Kilians Zielsetzungen zu sehen sowie der geeigneten Schulwahl, die von der Mutter durchgesetzt werden konnte. Die elpost-Hefte in ihrer Gesamtheit ergeben einen Langzeitbericht bis zum 19. Lebensjahr des Jungen. So etwas findet sich selten in der Literatur. Das ist der Vorteil des schmalen Bändchens. Der Nachteil liegt darin, dass Berichte von Betroffenen, die als Fortsetzungsreihe einer Zeitung geschrieben werden, sich in Buchform nicht so ohne weiteres lesen lassen. Daran ändern auch nichts die Geleit- und Schlussworte der Redakteurin oder des Kinder- und Jugendpsychiaters.

Das Buch ist  für 19,95 Euro im Hogrefe-Verlag erschienen.

Ein Gedanke zu „Daniela Chirici: Eine Kindheit mit ADHS

  • 3. September 2022 um 13:50
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    Guten Tag Frau Haubold

    Ich bin die Autorin des Buches „Eine Kindheit mit ADHS“. Ich habe soeben Ihre Zusammenfassung meines Buches gelesen.

    Freundliche Grüsse
    Daniela Chirici

    Antwort

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