Bette Westera und Sylvia Weve: Jawlensky – Mit ihren Augen

Wenn Bilder zu Worten werden, so haben sie uns im Innersten berührt. Werden Bilder zu Kinderbüchern, so entsteht schon in den Jüngsten die Liebe zu Farben und Formen. Ein außergewöhnlich poetisches Buch ist dem Autoren- und Illustratorenpaar Westera und Weve  zum russischen Maler Alexej von Jawlensky gelungen. Der 1864 geborene Jawlensky erlebte als junger Fähnrich in der Allrussischen Industrie- und Kunstausstellung zum ersten Mal die Malerei seiner Zeit und war so tief ergriffen, dass er autodidaktisch begann zu zeichnen und zu malen. Später übersiedelte er der Kunst wegen nach Deutschland und kam mit Gabriele Münter und Wassily Kandinsky in engen Kontakt.

Immer schon nehmen Landschaften und Frauen in seinem Werk einen besonderen Raum ein. Das ist auch der Dreh- und Angelpunkt für das vorliegende Buch,  das seinen Bildern aber nicht seinem Leben gewidmet ist. Ein Junge kommt neu ins Dorf und es fällt sofort auf, dass die Mutter in der Familie fehlt. Der Junge scheint das gar nicht so zu empfinden, denn er ist sich fast sicher: Sie kann ihn vom Himmel aus sehen. Nur geringe Zweifel bleiben. Diese versucht der Junge mit Bildern auszuräumen, die größer und größer werden..

Bette Westera ist 1958 geboren und niederländische Schriftstellerin. Nach einem Pädagogikstudium erhielt sich bereits zahlreiche Preise für ihre Bilder- und Kinderbücher. Sylvia Weve illustrierte bereits 150 (Kinder)-Bücher und ist zudem als Dozentin an der HdK in Arnhem täig.

Seit Mitte Februar ist ihr Buch aus dem Verlag Freies Geistesleben  „Jawlensky – Mit ihren Augen“ für 18,00 Euro im Buchhandel erhältlich.

Coverabbild mit freundlicher Genehmigung des Verlags.

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