Pseudonymous Bosch: Der Name dieses Buches ist ein Geheimnis

In der Regel legen es Autoren mit ihren Büchern ja darauf an, über alle Maßen bekannt zu werden. Bei dem vorliegenden Buch ist das anders. Es könnte gefährlich sein, sich mit ihm zu beschäftigen. Darum ist auch der Name des Buches ein Geheimnis. Fast ebenso wenig lässt sich über den Autor sagen, außer dass er gern dunkle Schokolade und Schweizer Käse isst, aber Majonäse verabscheut. Die Gründe dafür werden ebenfalls nicht offen gelegt. Sein Pseudonym bezieht sich auf den mittelalterlichen Maler Hieronymus Bosch, dessen Bilder Ängste der Menschen aufgreifen, sich aber einer eindeutigen Interpretation entziehen.

Trotz der Gefahren, möchten wir aber die Leser unserer Rezensionen nicht völlig über das Buch im Dunkeln tappen lassen. Wir bitten aber darum, diese Informationen vertraulich zu behandeln.

Im Mittelpunkt der Erzählung stehen die abenteuerlustige und chaotisch Kass’ und ihr Freund Max-Ernst. Beide sind 11 Jahre alt. Kass’ Großeltern betreiben einen Antiquitätenladen und kommen so an die „Symphonie der Düfte“, die aus einem Magierhaus stammt. Dabei handelt es sich um ein Duftsortiment, wobei eine Phiole den „Geruch fauler Eier“ enthält. Könnte das etwas mit dem Tod im Magierhaus zu tun haben?

Wer noch unsicher ist, ob er sich für ein Buch entscheiden sollte, dessen Ende er glattweg auch noch selbst verfassen muss (ja ja!), der kann sich von der Homepage zum Buch inspirieren lassen: www.der-name-dieses-buches-ist-ein-geheimnis.de, für die man sich allerdings registrieren muss.

Testleser in einer 5. Klasse empfanden „Der Name dieses Buches ist ein Geheimnis“ als eines der spannendsten Kinder- und Jugendbücher der Zeit. Gleich zu Beginn wurden sie zusätzlich durch die direkte Ansprache an den Leser in die Geschichte einbezogen und amüsierten sich über den Autor, der in seinem Mitteilungsdrang versehentlich einige Geheimnisse ausplauderte.