In keiner Apassionata darf sie fehlen: die humorvolle Eselsnummer. Und auch im Kalenderprogramm der Edition Boiselle hat er inzwischen seinen festen Platz: der Postkartenkalender „Esel 2012“.Gabrielle Boiselle konnte bei der Zusammenstellung des Kalenders sicher auch aus ihrem Fundus schöpfen, den sie sich angelegte, als sie ihr Eselsbuch zusammengestellt hat.

Viele alte Eselsrassen waren bereits vom Aussterben bedroht, als sich der Mensch ihrer Fähigkeiten und ihres Charmes erinnert hat. Gleich das Januarbild bringt es auf den Punkt: Der Esel der dem Schneemann vorsichtig die Möhrennase klaut. Im Postkartenkalender finden sich neben diesem Contentin-Esel auch die zottligen Poitou-Esel, Jackstocks oder Zwergesel. Mal als Portrait, mal als Gruppe, auch altersgrau oder gerade erst einige Wochen alt. Von Deutschland, durch die Normandie bis nach Ägypten kann man mit diesem Kalender ihren Spuren folgen.

So unscheinbar wie Esel auf den ersten Blick erscheinen mögen, so ist auch das Kalendarium aufgebaut. Der Monat durch eine größere Ziffer angegeben und im Monatsteil sind die Sonntage hervorgehoben. Alles andere wird dem Freund der grauen Langohren selbst überlassen. So kann er sich ebenfalls entscheiden, ob die Postkarten als Wandkalender aufgehangen oder Tischkalender aufgestellt werden.