Michael Gerard Bauer: Dinge, die so nicht bleiben können

Sebastian ist zutiefst enttäuscht: Sein PWW – perfektes weibliches Wesen – das er hofft zu einem Kinobesuch zu überreden – hat schon einen Freund. Aber die Eisprinzessin rettet ihn. Die Eisprinzessin heißt Frida und stellt sich als äußerst schräg und schlagfertig heraus. Gemeinsam mit Sebastians Freund Tolly besuchen sie einen Tag der offenen Tür an der Uni. Kein Wunder, dass Frida da auf einer Veranstaltung mit Theatersport brilliert. Aber Sebastian und Tolly haben auch ihren Spaß. So kommen sie sich gefährlich nahe. Nachdem ihn Frida in ihrer unnachahmlichen Art überredet hat, eines seiner bisher noch nie vor jemand anderen gespielten Lieder zu präsentieren, muss Sebastian überlegen, wieviel er von sich preisgeben möchte.

Michael Gerard Bauer, der Autor von „Nennt mich nicht Ismael“, ist wieder ein trashiger Jugendroman gelungen, an dessen Wortspielen und Situationskomik Teenager ihre Freude haben werden. Der Titel „Dinge, die nicht so bleiben können“ (ISBN: 978-3-446-26801-2), erweckt aber Hoffnungen, die nur im Ansatz erfüllt werden. Ein gelungener Unterhaltungsroman für Jugendliche im Alter von 14-18 Jahren ist er aber allemal. Wie „Nennt mich nicht Ismael“ ist er im Hanser-Verlag 2021 erschienen.

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