Margret Wild / Ron Brooks: Fuchs

Für Liebhaber tiefsinniger und expressiver Bilderbücher findet sich im Carlsen-Verlag der Titel „Fuchs“ von Margret Wild und Ron Brooks. Übersetzt hat den Text kein geringerer als Zoran Drvenkar. Der Erzähltext ist mit einfachen Worten ganz auf die dramatische Handlung zusammengeschmolzen.

Ein blinder Hund findet eine Elster, die nicht mehr fliegen kann. Sie beide verschmelzen zu einem neuen Wesen: der Hund wird zum Flügel der Elster und die Elster zum Auge des Hundes. Im Winter findet sich bei ihnen ein Fuchs ein, der Elster von Anfang an unheimlich ist. Doch Hund lädt ihn ein zu bleiben. Schließlich gelingt es Fuchs, die Elster auf seinen Rücken zu locken. Viel schneller als Hund läuft er mit ihr und viel weiter. Doch weit, weit draußen in der Wüste verlässt er die Elster, die immer noch an ihren Hund denkt.

„Fuchs“ ist ein Bilderbuch über die Schwäche, doch es zeigt, dass Schwach-sein nicht heißen muss zu resignieren.