Jugendbuch

Isabel Allende: Im Reich des Goldenen Drachen

Mit dem 2. Buch der Trilogie um Alex und Nadia entführt Isabel Allende den Leser in den Himalaja mit seinen Geheimnissen. Gleichsam spannend und interessant wie das erste Buch gibt es einen Einblick in das Leben und die harten Bedingungen im Hochgebirge und in die Traditionen und Legenden der Völker in dieser Region.

Inmitten dieser Kulisse kämpfen Alex und Nadia und ihre neuen Freunde gegen die gefährliche und skrupellose Skorpion-Bande, die als Helfershelfer des „Spezialisten“ die heilige Statue des Goldenen Drachens geraubt haben und diese außer Landes bringen wollen. Im Buch wird der Mythos um den Yeti wahr und mit Unterstützung des buddhistischen Lama Tensing zur helfenden Hand im Kampf um die goldene Statue.

Isabel Allende vermittelt dem Leser – wie nebenbei – ihr gut recherchiertes und gut aufbereitetes Hintergrundwissen und lässt gleichzeitig Phantasie, Wirklichkeit und Möglichkeit nebeneinander aufleben.

Ein faszinierendes Buch um den legendären Goldenen Drachen, mit einem kleinen Einblick in die buddhistische Religion, fesselnd erzählt und gleichsam lebendig.

Auf Grund der eingebauten Rückblicke zum ersten Buch „Die Stadt der wilden Götter“ ist die Lektüre desselben zwar nicht zwingend, doch ein Muss für Freunde phantastischer Romane.