Spätestens jetzt zum Beginn des Februars packt den Gärtner die Ungeduld. Längst schon sind alle Gartengeräte gesäubert, entrostet, ausgebessert und gewartet, aber das Frühjahr bricht immer noch nicht so richtig an. Da helfen nur die Träume vom neuen Gartenjahr. Oder ein Buch, in dem mit anderen gemeinsam geträumt werden kann. Im Jan Thorbecke Verlag ist ein solches erschienen: „Ich träum von meinem Garten – Dichter und ihre Blicke ins Grüne“. Auf bestem, festem und weißem Papier findet sich eine Zusammenstellung der schönsten Texte über die Gärten der Dichter aus allen Zeiten. Allen voran denkt man natürlich dabei an Goethe, aber auch an Francis Bacon, Theodor Storm, Rainer Maria Rilke oder Bettina von Arnim. Aber auch ausländische Poeten kommen zu Wort wie Francis Burnett, Boccacio oder Etienne Binet. Sie alle eint das Interesse an der Natur, die entweder gestaltet sein will oder mit unerwarteter, wilder Schönheit überrascht und sich durchsetzt. Es wechseln kurze, philosophische Gedichte mit langer Lyrik oder prosaischen Kindheitserinnerungen. Die Texte werden begleitet durch zauberhafte historische Blumenaquarelle, an deren Genauigkeit auch Nicht-Leseratten ihre Freude haben werden.

Das Buch ist überall im Buchhandel (ISBN 978-3-7995-0707-3) erhältlich und überbrückt die Zeit, bis die Gartenarbeit wieder häufiger ruft als man sie ertragen kann.