Gabriele Beyerlein legt mit ihrem im Carlsen Verlag erschienenen Buch „Der schwarze Mond“ ein phantastisches, neuzeitliches Märchen und damit einen weiteren historischen Abenteuerroman für Jugendliche vor.

Der Junge Jens landet durch die Kraft einer Zauberkugel eines Rollenspiels, die durch den Elfenkönig Aribor in die heutige Zeit gebracht worden ist, im mittelalterlichen Zeitalter. Dort ist Jens der Knabe, der die Prophezeiung erfüllen und damit das Königreich vom bösen Herzog und seinen schwarzen Rittern befreien soll.

Dem Herzog steht ein mächtiger Magier als Helfer zur Seite. Doch mit Hilfe eines Ritters, eines Gauklers und eines Jägers und mancherlei List gelingt es Jens mit dem ihm täuschend ähnlich sehenden Prinzen Mimir den Platz in der Burg zu tauschen und sodann die geraubten Zwillinge der Königin zu befreien und den Herzog und seinen Magier zu besiegen.

Im Kampf gegen die schwarzen Ritter und den bösen Magier muss Jens so manche Mutprobe bestehen und seine Angst bewältigen. Mit der Kraft seiner Freunde und seines guten Herzen und mit der Macht des Elfenkönigs Aribor meistert er alle Widrigkeiten und erfüllt die Prophezeiung. So darf er wieder zurück in seine Welt, reich an neuen Erfahrungen und ein wenig erwachsener und selbstbewußter.

Ein Roman für Historie- und Fantasy-Liebhaber gleichermaßen.