Bettina Ehrsam: Rosa-weiße Marshmallows

Nach ihrem Selbstmordversuch und der Therapie beschließt Lisa, aus Boston wegzugehen und auf der Farm von Agnes und David zur Ruhe zu finden. Dort aber reißen die alten Wunden unvermittelt wieder auf. Sie kümmert sich um den kleinen Roy, der nicht recht lesen und schreiben kann und nimmt sich die Blumenbeete auf der Farm vor. Lisa scheint sich in Tom zu verlieben, der aber knüpft Bedingungen an eine Annäherung und weicht ihr aus. BigWam, ein Indianer und Agnes Bruder, verspricht ihre Aura zu schließen. Sie fühlt, dass er tatsächlich über Heilkräfte verfügt, aber bevor er ihr helfen kann, wird er ermordet. Zunächst steht sie selber unter Verdacht. Aber Lisa hat Agnes und BigWam zufällig belauscht. Sie beschließt den Mord aufzudecken. Sie verlässt die Farm. Zehn Jahre nach ihrem Verschwinden macht sich ihre jüngere Schwester Caroline auf, Lisa zu suchen. Verschwiegene Wahrheiten und Familiengeheimnisse kommen nun ans Licht und erklären manches, worunter Lisa von ihrer Mutter gelitten hat.

Das Bild der rosa-weißen Marshmellows zieht sich durchs ganze Buch, das die Geschichte einer jungen Frau schildert, die unverschuldet schuldig wird.

Die Schweizer Autorin Bettina Ehrsam arbeitete als Bankangestellte, Anwaltssekretärin und Flugbegleiterin. Sie hat eine Ausbildung zur Craniosacral Therapeutin gemacht und entdeckte vor wenigen Jahren ihre Liebe zum Schreiben. „Rosa-weiße Marshmellows“ ist ihr Debütroman. Er umfasst 616 Seiten, wobei gerade am Anfang die Geschichte gewonnen hätte, wenn man sie gekürzt hätte. Der Roman ist im rosa Verlag für 20,99 Euro erschienen.

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