Jugendbuch

Boris Koch: Feuer im Blut

Im Mittelpunkt dieses ebenso spannenden wie realistischen Jugendkrimis stehen drei Schüler eines Gymnasiums in München: Der 16jährige Fußballspieler Mark, sein drei Jahre jüngerer Stiefbruder Sandro und der Spieler einer Band, Bender. Gemeinsam verfassen sie das „Blackspot“, ein Schülermagazin, das sie unzensiert bei Nacht und Nebel in der Schule aushängen. Nachdem sie das Blackspot angebracht haben, wird in der Turnhalle der Schule Feuer gelegt. Die Macher des Blackspots geraten unbewiesen unter Verdacht. Das bedeutet, sie selbst müssen den Täter fassen, um ihre Unschuld zu beweisen. Doch Verdächtige gibt es viele und bei keinem scheint sich etwas beweisen zu lassen: Es könnte der Sprayer sein, der die Schulmauern mit Graffitis verschandelt, der gegnerischer Fußballspieler Nr. 6, Islamisten und ein Ex-Liebhaber der Mädchen. Im Zuge der eigenen Nachforschungen entdeckt Mark aber noch mehr. Der beste Spieler seiner Mannschaft nimmt ein unerlaubtes Dopingmittel und gerät in Lebensgefahr.

Boris Koch hat einen packenden Jugendkrimi geschrieben. Ganz entsprechend Luthers Maxime: dem Volk aufs Maul zu schauen, zeichnen sich seine Dialoge durch eine treffende Jugendsprache aus. Den Hintergrund seiner jugendlichen Helden gestaltet Koch lebensnah mit Liebesproblemen, jugendtypischen Hobbys und Schulkonflikten.

Feuer im Blut ist als Gulliver-Taschenbuch in der Reihe Schwarzlichter.Com erschienen.