Belletristik

Andreas Schmidt: Hass ist meine Liebe

Es beginnt damit, dass in einem Wuppertaler Luxusviertel die Psychologin Tessa Winkler in einem Brunnen tot aufgefunden wird. Doch dabei bleibt es nicht. Innerhalb weniger Stunden ereignen sich zwei weitere Tötungsdelikte und eine Frau verschwindet.
Die lesbische Kommissarin Mia Sommer und ihr Partner Björn Lassner werden auf den Fall angesetzt und stehen unter Druck der Öffentlichkeit. Zumal der dritte Mord, die Wuppertaler besonders ins Herz trifft, da eine Frau vor die Schwebebahn, die ein Wuppertaler Wahrzeichen ist, gestürzt wird. In Visier der Ermittler kommen die Ex-Partner der Frauen, ebenso wie der Verein, für den sie tätig sind: Bonnie & Clyde.
Dem Autor Andreas Schmidt, der mir noch gar nicht bekannt war, gelingt ein packender Serienstart mit authentischen Charakteren, der nicht nur psychologisch gut ausgeleuchtet ist, sondern auch für Gänsehaut sorgt, das vierte Opfer noch am Leben ist. Claudia Becker rätselt, wer ihr Entführer sein könnte, und was er mit ihr vorhat.
Die Handlung spielt auf mindestens zwei Ebenen: der, der entführten Claudia Becker und den Fällen um die toten Frauen, denen die Polizei nachjagen muss. So kommen 398 spannende Seiten zusammen.
Andreas Schmidt veröffentlichte seinen ersten Kriminalroman („In Satans Namen“) 1999 im Rhein-Mosel-Verlag. Unter dem Pseudonym „Susanne von Berg“ schreibt er historische Romane im Aufbau Verlag.
„Hass ist meine Liebe“ erschien bei Droemer Knaur 2025 und kostet 12,90 Euro. Eine Fortsetzung um das Ermittlerduo Sommer und Lassner ist bereits geplant.

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