Kerstin Schmidt

Im Jahre 1954 geboren, habe ich mich sehr früh für Literatur und bildende Kunst interessiert. Die ersten Gedichte schrieb ich bereits mit 8 Jahren, parallel dazu stellte ich erste Bilder aus.
Nach dem Abitur studierte ich Biologie und absolvierte eine Ausbildung in Medizinisch-Technischer Assistenz. Es folgten zahlreiche Berufsjahre im Gesundheitswesen. Bis zum heutigen Tage bin ich im medizinischen Bereich tätig, speziell in der biomedizinischen Forschung und der Immunhämatologie.
Künstlerisches Arbeiten war und ist für mich berufsbegleitend eine Bereicherung gewesen. Bilder stellte ich z. B. in der Ausstellung „Mediziner und Malerei“ /Charité (Berlin 2008) aus.
Neben zahlreichen Gedichten schreibe ich Kurzgeschichten, deren Akteure dem einfachen Alltagsleben entstammen. Meine Geschichten zeigen Menschen in Lebenskrisen und versuchen, deren Handlungen und Gefühle sichtbar und verständlich zu machen. Ich lebe und schreibe in Berlin-Hellersdorf.

Seit dem Frühjahr 2009 bin ich Fördermitglied des VNA (Verband Norddeutscher Autoren)

tango

erster klang
hart und aufrüttelnd
meine schritte greifen in deine schritte
meine hüften schmiegen sich an deine
wiegend im takt der musik
fließend im staccato der leidenschaft
gleiten wir dahin
bis der letzte ton
uns den boden spüren lässt

Grevesmühlen 2012, Text zur Ausstellung „Das Ohr an der inneren Tür“ mit
Collagen und Grafiken von Dirk Becker

Alle Rechte für die vorstehenden Texte liegen bei der Autorin selbst.