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Der Schreibwettbewerb 2010 von Schreibfeder.de
Einsendeschluss abgelaufen – bitte einen Moment innehalten
Deutschland versinkt im Schnee und unsere kleine Redaktion versinkt in den Einsendungen zum diesjährigen Wettbewerb. Mit 162 Teilnehmern wurde unsere Ausschreibung des letzten Jahres um gut 50 Arbeiten übertroffen. Dabei freuten wir uns wieder über bekannte Namen, entdeckten aber auch sehr viele, die sich das erste Mal beteiligten. Vielleicht zwang der Dauerschnee viele an den Schreibtisch oder aber der rege Zulauf kam auch durch die twitter-Nachrichten unter http://www.twitter.com/Schreibfeder_de zustande, die wir erstmals nutzten. Besonders gefreut hat uns auch, dass sich ebenfalls mehr Kinder und vor allem Jugendliche am Wettbewerb beteiligten. Sicher wird nicht jedem von ihnen gleich
das große Debüt gelingen, aber gerade bei ihnen ist es uns vor allem durch die Verlage Bloomsbury, BELTZ & Gelberg und den Verlag deutex möglich, Anerkennungspreise zu vergeben.
So vielfältig die Menschen – so unterschiedlich sind die Spuren, die sie hinterlassen und so verschieden voneinander sind auch die Texte, die sie heraufbeschwören. Ab jetzt geht die Jury den Spuren in den Texten nach und vergleicht sie miteinander, um
dann diejenigen zu ermitteln, die sich über Preise wie den Brockhaus Literatur, ein Jahresabo der TextArt, Bücher aus dem Duden-Verlag, Krimis von Knaur oder Hör-CD’s mit Romanen der Weltliteratur freuen werden. Wir hoffen, die Preisträger spätestens Ende April 2010 bekannt geben zu können.
Zu diesem Zeitpunkt gehen dann auch die angemeldeten Feedbacks raus. Ein Hinweis des Teilnehmers darauf, dass ein Feedback gewünscht wird, ist aus zwei
Gründen wichtig. Beim ersten Wettbewerb fühlten sich einige Teilnehmer versehentlich geschulmeistert. Das war nicht unser Ansinnen. Im vergangenen Jahr wurden Feedbacks lange nach der Juryarbeit angefordert. Auch das ist bei der Vielzahl der Einsendungen ungünstig. Das treffendste Feedback entsteht natürlich immer im Anschluss an die Tagungen, da dann der gelesene Text und die Argumente für oder gegen ihn gut im Gedächtnis sind. Der Unkostenbeitrag hat mit dem Feedback an sich nichts zu tun.
Ein erster Blick hat bereits verraten, dass sich einem Teil der Einsender grundsätzliche Lebensfragen stellten, andere Erinnerungen aus der Kindheit nachgingen, Beziehungen und Ehen hinterfragten und in diesen oder anderen Zusammenhängen sogar mit Morden konfrontiert waren. In der Form wurde wieder alles aufgeboten, was Literatur überhaupt zu bieten hat, allerdings überwog die Prosa. In der Lyrik wurden sowohl Gedichte in gebundener
Form, expressionistisch anmutende oder moderne Gedichte bis hin zu Haikus und Tankas eingesandt.
Wir wissen – bei diesem Schnee ist es schwer sich nun wieder auf das Warten zu beschränken. Für diesen Fall hält unsere Seite aber wie immer jeden Monat neue Buchtipps bereit. Einzelne Exemplare der Anthologie aus dem Vorjahr sind ebenfalls noch bei uns oder im Buchhandel erhältlich. Wer will kann auch in den
Schreibaufgaben stöbern oder vielleicht sogar erwägen, sich eine Autorenseite auf Schreibfeder.de anzulegen, die sicher ein größeres Publikum erreicht als die eigene Homepage, denn derzeit liegen die Seitenzugriffe von Schreibfeder bei etwa 65.000 pageviews im Monat.
Womit auch immer wünschen wir allen einen inspirierenden Start in den nahenden Frühling!
Bettina & Lutz Haubold 3. Februar 2010
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