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Andreas Friedrich

  • 1966 in Bayreuth geboren
  • Grundschule und Gymnasium in Roth
  • Studium der Deutschen Sprach- und Literaturwissenschaft, sowie der Älteren Geschichte an der FAU Erlangen
  • Tätigkeit im Bereich Kulturmanagement
  • aktuell Umschulung zum Großhandelskaufmann
  • Mitglied im Kunstverein SPECTRUM des Landkreises Roth
  • Mitbegründer der Autorengruppe SONDERZEIT

 

(03-06-07)

GIRLDREAM

du hasst einiges zu tun d
ich zu erklären beweisnot zugzwang ab
er: ich weiß doch auch nicht war
um ich heute den kopf trage meiner nie
geborenen schwest
er... – die jungs in der kneipe können´s n
icht verstehen machen blöde witze über meine n
icht vorhandenen tittchen... – als ob das meine größte sorge sei flöte ich in ei-ner mir unbekannten stimme... – nun mach mir die/den freud
und erklär mir
(nein: ausnahmsweise nicht liebe) und erklär mir
den tieferen sinn dieses t
raums... – am ende bleibt nur
sich darüber zu freuen
dass es kein fliegenkopf war... –




(03-06-07)

nach wie vor die masse des nichts... – und die alles be
herr
schende angst davor + du zerfällst + aber das ist wenigstens schon be
wegung schon et
was... – + schlimmer die momente der unendlichen er
starr
ung... – die gedanken frieren ein du stehst und siehst dieses schreckl
ich fremde ges
icht kannst dich nicht mehr rühren weder inner- noch äußerl
ich... – + du stürzt durch den schlund der zeit den die krause grauwolle über dir mit bitter geschlagener sahne bekleckst + die dir vorgetragene zerbrochene lie-be... – dass das schreckliche brennen weiter und weiter wütet... – ihr ist damit nicht geholfen we
nn du am telefon sagst

: tja, dieses feuer zerfrißt mich jetzt schon fünfzehn jahre...! –




(03-06-07)

die vom bösen meist
er er
sessenen silberlinge klingen auch ohne dass du den kopf in der schlinge belas-sen musst + nicht nur das blaue belustigende zurechtgebiege todunglücklicher mo-mente + auch jazz und klezmer hat s
ich eingeschlichen in die bestände des paranoikers + viell
eicht ist das genau die richtige mus
ik um eine lesung in der alten kieferhöhle zu umschmiegen...: dein wahnsinn... – nicht zuletzt gepaart von der cholerikerin und dem völlig von der vernunft abgefal-lenen... – ein schlüssig verschlossener trip durch die aufgezwungenen verfaltungen deiner seele... – dazu n
och ein paar bild

er... – + schwarz müssen sie sein... –

schwarz... –




(03-06-07)

gehetzt stolpern die finger über die tasten du hasst du hast et
was mitzuteilen glaubst du es ist ein gefühl eine leichte verw
irrung wie ein flirren von heißer luft ja heiße luft das nichtssagende ist aber auch nicht dein f
eind es ist wie es ist es ist in dir das vorankommen ist ein wild
es aber weder weg noch ziel sind das ziel zwei totenvögel kreisen vor den waldwedeln ich schreibe und schreibe und weiß nicht wohin später musst du noch den roman beenden dem das eine das genick bricht... – egal was du schreibst wie du es schreibst du musst ergriffen sein lieb

losigkeit
zerschmettert noch den größten ansatz lieblos schreibst du das größte kon-strukt in klump und boden




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